Schule und Verein: Große Begeisterung bei TWOgether am Taxham Sport Campus
In TWOgether öffnen wir Mädchen gemeinsam mit dem ÖFB den Weg in den Fußballsport. Nun war das größte Mädchenfußball-Projekt Österreichs zu Gast am Taxham Sport Campus.
TWOgether bildet eine funktionelle Verbindung zwischen Schule und Verein. Das Ziel: Mädchen spielerisch für den Fußball zu begeistern und sie nachhaltig zu fördern.
Vor einigen Tagen machte die Initiative Station bei uns in Salzburg. Den Auftakt bildete eine erste, spielerische Einheit in der Volksschule Siezenheim. Vor Ort war auch Bildungslandesrätin Daniela Gutschi: „Alles was Spaß macht, machen die Kinder auch gerne und Fußball ist hier eine wunderbare Möglichkeit, weil man auch sehr viel für das Leben lernen kann. TWOgether ist ein wunderbares Projekt.“
Karin Gruber, Leiterin des Projekts im ÖFB, unterstreicht die wichtige Grundidee dahinter: „Für uns ist es wichtig, Mädchen einmal generell den Fußball näher zu bringen. Wir wollen aber nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern zeigen, dass Mädchen Fußballspielen können.“
Von der Schule auf unseren Rasen
Nach der erfolgreichen Einheit in der Volksschule wartete das nächste Highlight auf die fußballbegeisterten Mädchen: Ein gemeinsames Training direkt bei uns auf Taxham Sport Campus! Mit dabei: Lukas Fabi, Sportdirektor des Salzburger Fußballverbandes (SFV), der das Treiben auf unserem Rasen vor Ort gespannt verfolgte.
"Wir spüren gerade durch solche Projekte, dass es sehr viele Mädchen gibt, die gerne Sport treiben. Mein Wunsch ist es, dass viele Vereine auf diese Mädchen aufmerksam werden und entsprechend Angebote für Mädchen in den Vereinen schaffen."
Lukas Fabi (Sportdirektor, SFV)
Als ASV Taxham unterstützen wir diesen Wunsch aus vollem Herzen. Uns ist es ein großes Anliegen, den Mädchen vor Ort eine starke sportliche Heimat zu bieten und sie langfristig für den Teamsport zu gewinnen.

Was ist TWOgether genau?
TWOgether ist eine Initiative des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport. Durch die enge Kooperation von Schulen und Vereinen in ganz Österreich wird immer mehr Mädchen der Weg in den Fußballsport geöffnet. Seit dem Start im Herbst 2025 erreichte TWOgether in über 1.200 Einheiten bereits knapp 18.000 Mädchen in ganz Österreich – und wir sind gerne ein Wertschöpfer in dieser Erfolgsgeschichte.
Du hast auch Lust auf Fußball bekommen? Melde dich hier zu einem Schnuppertraining an – unsere Teams freuen sich immer über Mädchen, die den Sport bei uns im Verein ausprobieren möchten!
Fotos © ÖFB
BEHAVE/BE SAFE – Kindersport in Europa sicherer machen
Der Sportplatz sollte für Kinder ein Ort der Freude, des Lernens und der persönlichen Entwicklung sein. Eine wesentliche Verantwortung von Vereinen liegt dabei in der Gestaltung eines sicheren Umfelds. Um diesen Schutz aktiv voranzutreiben, engagieren wir uns in einer zukunftsweisenden europäischen Projektbewerbung, die neue Standards für Kinder- und Jugendturniere setzen möchte.
Das Verhalten von Erwachsenen prägt die Erfahrung der Kinder im Sport maßgeblich. Trotz geschärftem Bewusstsein für das Thema „Kinderschutz und Gewaltprävention im Sport“ bleibt Fehlverhalten am und neben dem Spielfeld – gerade bei Kinder- und Jugendturnieren – ein international beobachtbares Phänomen. Hier setzt unsere Partnerorganisation ENOSS mit einem innovativen Ansatz an.

Das Projekt BEHAVE/BE SAFE
Das europäische Projektdesign „BEHAVE/BE SAFE“ hat zum Ziel, ein Safeguarding Management System für Events im Nachwuchssport zu entwickeln. Das auf drei Jahre angelegte Projekt adressiert dabei das Verhalten von:
- Trainer:innen als pädagogische Mentoren,
- Eltern als emotionale Anker,
- Schiedsrichter*innen als Hüter der Integrität,
- freiwillige Helfer als gesellschaftliche Vorbilder.
BEHAVE/BE SAFE vereint Organisationen aus sieben europäischen Ländern: Finnland, Dänemark, Italien, Estland, Deutschland, Bulgarien und Österreich. Als Testlabor in der Pilotphase des Projekts soll neben dem Helsinki Cup – dem zweitgrößten Fußballturnier der Welt – auch der Taxham Sport Campus dienen. Damit wollen wir von Salzburg aus Pionierarbeit in Europa leisten.
BEHAVE/BE SAFE macht deutlich: Ein sicherer Raum entsteht nicht von allein. Er muss aktiv gestaltet werden. Es geht darum, Barrieren abzubauen und Strukturen zu schaffen, die Inklusion fördern und Gewalt – ob körperlicher oder psychischer Natur – systematisch vorbeugen.
Wie geht es weiter?
BEHAVE/BE SAFE wurde im März bei der Europäischen Kommission für das Förderprogramm Erasmus+ Sport eingereicht. Wir erwarten die Ergebnisse des Auswahlverfahrens im September 2026. Bis dahin arbeiten wir weiter daran, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jedes Kind sicher und wertgeschätzt fühlt. Denn: Der größte Erfolg ist ein glückliches Kind auf dem Platz.
Fotos © Helsinki Cup
Start unseres Gesundheitsprojekts "Verein in Form"
Gemeinsam mit dem USK Elsbethen wurde Taxham als einer der ersten beiden Salzburger Klubs ausgewählt, das Gesundheitsförderungsprojekt „Verein in Form“ als Pilotverein in unser Bundesland zu holen.
Gestern war es so weit: In der Geschäftsstelle des Salzburger Fußballverbandes (SFV) im ULSZ Rif fiel der offizielle Startschuss. Unser Obmann Oliver Schmidt und Kassier Manuel Rödl waren vor Ort, um die Weichen für ein spannendes Jahr zu stellen.
"Das Ziel ist klar: Wir wollen unseren Verein nicht nur sportlich entwickeln, sondern den Taxham Sport Campus als sozialen Lebensraum kontinuierlich professionalisieren."
Oliver Schmidt (Obmann)

In Kooperation mit dem SFV und der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) werden wir in den nächsten zwölf Monaten intensiv daran arbeiten, Gesundheit und Prävention fest in unseren Vereinsalltag zu integrieren.
Gesundheit, ganzheitlich gedacht
Ob Ernährung, mentale Stärke oder die allgemeine Gesundheitsvorsorge – wir blicken über den Spielfeldrand hinaus. So gab uns die ÖGK bereits beim Kick Off erste Einblicke, wie wir maßgeschneiderte Maßnahmen direkt bei uns am Taxham Sport Campus umsetzen können.
Expert*innen begleiten uns das gesamte Jahr über fachlich, und dank der ÖGK stehen uns nicht nur das nötige Know-how, sondern auch ein zweckgebundenes Projektbudget zur Verfügung. Damit können wir im kommenden Jahr Ideen entwickeln und verwirklichen, die uns als Gemeinschaft langfristig weiter stärken werden.



